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Dienstag, 27. November 2012

Ein Gesteck für die Erinnerung

Für den letzten Sonntag den Totensonntag/Ewigkeitssonntag habe ich dieses Gesteck gefertigt.

Die verblühten Früchte des Pfaffenhütchens, die Zweige mit dem Moos stehen für mich für das Vergängliche, das Wirken der Zeit. 
Der Wochenspruch lautet auch Ps 90,12 Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden
In den kurzen Momenten, in denen die Endlichkeit bewusst wird erkennen wir die Sinnhaftigkeit unseres Tuns.


Bei uns ist jetzt schon Tradition an diesem Tag all die Verstorbenen noch einmal namentlich zu nennen und ein Teelicht für sie anzuzünden.

Die Trauer ist wie ein dunkles Tal und wie alle dunklenen Täler ist es schwer darin auszuhalten. Hoffnung kann die Auferstehung sein - wie ein Lichtschimmer am Ende eines Tunnels.
Weil sie aber nicht offensichtlich und auch nicht einfach zu verstehen ist habe ich den Stein, der für mich wie der Stein vor dem Grab ist, in Moos eingehüllt, man muss schon genau hinsehen um ihn zu erkennen.




Am Samstag habe ich meine Schwester besucht, es gab frischen Streusekuchen - hmmmm

Für sie habe ich ein kleines Gesteck für den Tisch gemacht.

Ein Marmeladenglas mit Moos umhüllt, mit Steckmasse gefüllt und mit Zweigen des Liebesperlenstrauches (Callipera), Wacholder, Efeublüten (oder Früchten?) und einer Kastanie gefüllt.



LG Andrea


Kommentare:

Pupe*s Fadenkreuz hat gesagt…

Sehr schön wie immer!

LG,
Pupe

erna-riccarda hat gesagt…

Liebe Andrea, beide Gestecke sind sehr geschmackvoll arrangiert, das für die Kirche gefällt mir besonders, weil es wirklich etwas Besonderes ist mit Stein, Moos, Blütenzweigen, dürren, bemoosten Ästen ... einfach schön.
Liebe Grüße von Erna