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Sonntag, 12. Juni 2011

Rosen an Pfingsten und Wollfärbereien



Wie gerne hätte ich Pfingstrosen genommen, doch leider sind meine schon alle verblüht.
So habe ich dann echte Rosen genommen. Es ist eine Sebastian Kneipp, eigentlich sollte sie nur so 80-100cm hoch werden, daher habe ich sie vors Wohnzimmerfenster gepflanzt, bis zum letzten Jahr stimmte das auch und nun wächst sie wie wild, jetzt habe ich gelesen, dass sie in Gärten schon die 4m erreicht haben - Hilfe!

Ich schweife ab, die Rose fängt mit zart lachrosa-apricot an zu blühen und wird im Verlauf immer heller, sie hat einen zarten, betörenden Duft.

Als Grundlage habe ich eine tönerne Platte mit Fuß genommen, darauf habe ich den gewässerten Steckschwamm gestellt, mit Hostablättern umkranzt und mit Mohnkapseln und Salbei gefüllt, zuletzt habe ich die Rosen hinzugefügt. Die Sebastian Kneipp hält sich in der Vase leider nicht lange und schmeißt recht rasch ihre Blätter ab.







Heute hatten wir sehr viele Leute zu Besuch, es waren 170 an der Zahl, bei 130 ist die normale Bestuhlung erschöpft und so habe ich den angrenzenden Raum geöffnet und ganz liebe Leute habe geholfen weitere Stühle aufzustellen.



Wir hatten unseren Gottesdienst für Ausgeschlafene, mit anschließendem Mittagessen. Der neu gegründete Gospelchor der Gemeinde war da und den GD musikalisch seeeeeehr bereichert.


Zu Beginn haben wir die Gäste mit einem Gläschen Sekt begrüßt (von mir aus können wir das jeden Sonntag machen, dafür spüle ich auch gerne die Gläser).
Zu Mittag gab es Bockwürstchen, verschiedenste Salate und Brötchen - Hmmmmm



Wir hatten ein sehr pfingstliches Thema "GeistesGegenwart". Wir haben verschiedene Geschichten/Begebenheiten erzählt, bei denen wir eine GeistesGegenwart gespürt haben (ich bin auch mit im Vorbereitungsteam). Zum Text aus Lk 11,9-13 ..wieviel mehr wird Gott denen den Geist geben, die ihn darum bitten haben Verena und ich ein Gebet gesprochen.

So voll hätte ich die Hütte gerne öfter, das macht einfach Freude und belebt.

Gestern habe ich wieder einen Färbeanfall, das ist wie Malen, so ahhhhhhhhhhhhhh, so schön.



Gefärbt habe ich lila für ein paar Lavendelsocken und blau für einen "Fluß des Lebens", da habe ich mich für einen KAL von Sonja´s Sockenland angemeldet, stricken macht mir so einen unglaublichen Spaß, ich selbst kann es noch gar nicht glauben.





Und jetzt brauche ich noch einmal Tipps von Euch, wie bekomme ich die echte Farbe aufs Bild, bei beiden stimmt die Farbdarstellung nicht. Das Lila ist mehr Rot und das Blau kommt in seinen unterschiedlichen Schattierungen nicht rüber.

Wie gehts?

Kommentare:

Diana hat gesagt…

Hallo du Liebe,
na,das kann ich mir vorstellen,dass es schön war, aber auch sehr viel Arbeit.Ja,wie die Farben richtig rüberkommen,weiß ich auch nicht.Habe da auch immer Probleme wenn ich blaue Teilchen fotografiere.Auf jeden Fall gefällt mir deine tolle gefärbte Wolle auch so wie sie auf den Bild erscheint.Ich habe keinen Schimmer wie man Wolle färbt und finde es immer zu schön bei euch wenn ich die tollen Farben sehe.
GGGlG Diana

Annerose hat gesagt…

Hallo, schön dass euer Gottesdienst so gut besucht war und die Idee mit dem Essen und Sekt finde ich auch sehr schön.
Deine Wolle ist echt toll geworden mir gefallen die Farben auch so. Hast du auch Picasa, dort kann man bei Effekte "Sättigung" anklicken, da ändert sich die Farbe dann ein wenig.
Ganz liebe Grüße Annerose

ricolina hat gesagt…

Hallo Andrea,

vor allem deine blauschattierte Färbung gefällt mir so -wie dargestellt- ganz prima! Die Schattierungen sind mit Sicherheit Ton-in-Ton!

Das Gesteck ist wieder wunderschön!

...und was die Fotos betrifft: meine Aufnahmen mit einer Medion werden am Besten bei Tageslicht und mit Blitz. Als Bearbeitungsprogramm habe ich Photoscape. Das ist ein kostenfreier Download und einfach zu bedienen. Klappt nicht immer, aber dann soll es eben nicht sein :))

Liebe Grüße
Andrea

enerim hat gesagt…

Hallo,
das hört sich aber sehr gemütlich an. Gottesdienst für Ausgeschlafene. Ich hab noch nie verstanden, warum man unbedingt ganz früh morgens in die Kirche gehen muss. So ab zehn wirds gemütlich. Das liegt nicht unbedingt daran, dass ich so lang schlafe, sondern eher daran, dass ich vor zehn, schon viele wichte und unwichtige Dinge erledige. Ja auch am Feiertag.
Glückwunsch zur wuchernden Rose, vor allem, weil es eine so schöne Rose ist. Vielleicht kann man sie ja links und rechts am Wohnzimmerfenster vorbeiziehen?
Liebe Grüße Irene