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Samstag, 19. Dezember 2015

Jeans Upcycling - eine Jeanstasche nähen


Ich wollte eine neue Handtasche haben und habe aus diesem Grund eine Jeans (die nicht mehr passte) zerschnitten. Mit den folgenden Bildern möchte ich meine Arbeitsschritte aufzeigen, vielleicht hat ja jemand Lust in nächster Zeit auch eine Jeans zu zerschneiden?


So sieht die fertige Tasche aus.

Beine der Jeans abschneiden und gut aufheben, damit flicke ich die Jeans meines Mannes immer.


Die Stoffe hatte ich schon rausgesucht. Die Jeans mit Bodenstoff auf den Innenstoff legen und abzeichnen.
 

Ausschneiden und stecken.


Den Stoff für die Innentaschen ausschneiden und Bügeln, eventuell schon säumen.
 

Und nochmal kleinere Taschen zum Aufsetzen auf die Innentaschen. Den Jeansstoff habe ich nur auf der Overlock gesäumt und mit den offenen, sichbaren Nähten auf die Innentaschen genäht.


Die Länge der Henkel bestimmen und zurechtschneiden.
 

Henkel bügeln


Passenden Stoff auch bügeln, aufstecken und knappkantig absteppen.

 

Den Schlitz unterhalb des Reißverschlusses zunähen, den Bodenstoff an die untere Kante stecken.


 Zum Annähen des Bodenstoffes habe ich eine Ziernaht genäht, da ich so was selten mache ist es nicht so gleichmäßig wie ich es mir gewünscht hätte.


Die Innentaschen mit den Aufsatztaschen habe ich schon genäht, den Reißverschluss habe ich mit einer Blende eingefaßt. Da habe ich leider keine Bilder gemacht, ich hoffe man kann auf dem Bild die gemachten Zwischenschritte nachvollziehen.


Die Seiten der Innentasche schließen


Um den Schlüssel in der Tasche sofort griffbereit zu haben kommt ein Karabinerhaken in die Seitennaht der Innentasche.


Die eine Seite der Reißverschlussblende an die Seitennaht der Innentasche nähen.
 

 Auf der anderen Seite habe ich noch eine zusätzliche Lasche angebracht um den Reißverschluss besser auf zu bekommen.


Die Henkel an der Tasche schon mal stecken und ausprobieren ob die richtig sitzen und die richtige Länge haben.



Das Innenfutter in die Tasche einfügen, die Reißverschlussblenden an den oberen Rand stecken, die Henkel mit zwischenfassen.


Auch hier fehlen wieder ein paar Dokubilder, ich hoffe man kann auf diesem Bild erkennen wie es dann aussehen kann.


Ich habe mir sogar im passenden Stoff einen Geldbeutel genäht und beides eine Woche getragen bis ich gemerkt habe - so eine große Tasche ist überhaupt nichts für mich.
Die Arbeit war jedoch nicht umsonst, ich habe sie zu den Dingen für den Basar gelegt.

Tja so geht es manchmal, eine Idee, eine Umsatzung und die Erkenntnis, das war nichts für mich.

Ich wünsche Euch ein schönes und gesegnetes Weihnachtsfest ob ihr es alleine oder mit Familie feiert.

LG Andrea
 

Kommentare:

Zwergenwelt hat gesagt…

liebe Andrea,
super geworden, den Tipp muss ich meiner Freundin hier zeigen, sie hortet alte Jenas ;O)
Ist doch immer toll, wenn man aus alten Sachen noch was zaubern kann... hab einen schönen Sonntag noch, ganz liebe Grüße, cornelia

Katzenfarm hat gesagt…

Hallo Andrea,
ich habe Deinen Blog gerade durch Zufall gefunden. Sehr schöne Dinge werkelst Du. Die Idee mit so einer Tasche, wollte ich auch schon lange mal umgesetzt haben (genug Hosen habe ich schon gehortet), aber mich hindert auch immer, das ich nicht weiß ob es auch wirklich was für mich ist. Deine Tasche gefällt mir jedenfalls sehr gut.
Liebe Grüße
Bettina